Seit 1991 ist der Cercle de l’Ill Treffpunkt von Persönlichkeiten, die das Leben der Oberrheinregion mit gestalten. Ob aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz, ob aus Strasbourg, aus Karlsruhe, aus Freiburg oder aus Basel: man trifft sich einmal monatlich, um sich besser kennenzulernen und um das Netzwerk und die guten Beziehungen in den Bereichen Politik, Kultur, Soziales, Wirtschaft und Kirche zu pflegen und auszubauen.
Die mehr als 600 Mitglieder legen Wert darauf, immer wieder neue Talente zu entdecken und in ihren Kreis aufzunehmen: Unternehmer und Manager, Politiker und Beamte, Forscher, Künstler, Geistliche und Diplomaten aus der Oberrheinregion.
Der Ablauf der monatlichen Abendessen an verschiedenen Orten der Region ist stets immer gleich: Aperitif um 19.30 Uhr, Diner um 20.10 Uhr, Ende um 22 Uhr. Es gibt keine Reden, keine Präsenzpflicht und es herrscht grundsätzlich Vielsprachigkeit, d.h. “jeder spricht seine eigene Sprache”, ob deutsch, französisch oder englisch.
Jeder Teilnehmende bekommt eine Liste derer, die an seinem Tisch sitzen und ein Verzeichnis aller Gäste des Abends. Die Zusammensetzung der Tische ist bei jedem Treffen neu.
Von der Regel “Keine Reden” hat der Cercle bisher dreimal eine Ausnahme gemacht:
Am 13. November 2000 feierte der Cercle de l’Ill sein 100stes Diner. Das Treffen fand statt im Europa-Parlament in Strassburg in Anwesenheit von Altbundeskanzler Helmut Kohl, der zum Thema Europa eine Rede hielt.
Am 20. Dezember 2006 war der ehemalige französische Staatspräsident Valéry Giscard d’Estaing Gast des 150. Abendessens und sprach über die Europäische Verfassung.
Am 19. Dezember 2008 sprach der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, zu den Mitgliedern des Cercle über die Aufgaben der EZB.
Am 10. Dezember 2009 hat der Cercle sein 200. Diner dem Thema Trinationale Metropolregion Oberrhein gewidmet ; Sechs Referenten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft trugen Ihre Sicht der Chancen der Region 250 Gästen vor.
Der Cercle de l’Ill hat sein Ziel, das seine Gründer sich gesetzt hatten, erreicht: er ist die größte regionale Gruppierung am Oberrhein und bleibt dabei stets unabhängig und privat.
Der Cercle de l’Ill hat sich vorgenommen, mit seinem Netzwerk das überregionale Projekt “Metropolregion Oberrhein” zu unterstützen.